Wenn Networker darüber klagen, dass sie nicht so schnell Geld verdienen, wie es ihnen doch anfänglich gezeigt worden ist, dann kann ein Grund hierfür in der eigenen Präsentation liegen. Der erste Eindruck zählt.
Überall wo wir mit Menschen zusammentreffen, präsentieren wir uns vor anderen, egal ob uns das in dem Moment bewusst ist oder nicht. Die Frage ist, ob wir uns so präsentieren, wie es für die Situation angemessen ist. Eine weitere Frage ist, ob wir mit unserer Art der Präsentation das erreichen, was wir wollen. Ist die Präsentation der Situation angemessen? Sind Sie von der fachlichen Kompetenz eines Networkers, der Produkte für den gesundheitlichen Bereich verkaufen will, überzeugt, wenn seine Kleidung nach Zigarettenqualm duftet, die Finger deutliche Zeichen eines intensiven Zigarettenkonsums zeigen oder die betreffende Person erheblich übergewichtig ist, die Jacke vor dem Bauch spannt und der Gang eher schleppend denn dynamisch ist?
Wie ist die äussere Erscheinung?
Bei der ersten Begegnung gilt es darauf zu achten, dass die äussere Erscheinung zu dem passt, was man als Botschaft an den andern vermitteln will, damit er Vertrauen fasst. Gesundheit verkaufen zu wollen, wenn man selbst eine triefende Nase hat und insgesamt einen alles andere als gesunden Eindruck macht, ist wenig glaubwürdig. Zum äusseren Erscheinungsbild gehört auch, wie jemand gekleidet ist. Business-Kleidung vermittelt den Eindruck von Seriosität, die in jedem Geschäft wichtig ist. Selbst wenn Sie in Ihrer Wohnung eine Veranstaltung anbieten, um Ihre Produkte vorzustellen, sollten Sie Kleidung tragen, die deutlich macht, dass es nicht um einen gemütlich Abend mit Getränken und kleinen Häppchen geht, sondern um geschäftliche Informationen über ein Produkt oder wie ein Interessent evtl. selbst in diesen Job einsteigen kann. Jogginghose und legeres Sweatshirt sind absolut fehl am Platz.
Die äussere Erscheinung gehört zum Bereich der nonverbalen Kommunikation. Diese macht ca. 70 Prozent der zwischenmenschlichen Kommunikation aus. Dazu gehören u. a. auch Körperhaltung, Gestik, Mimik, Stimmlage und Sprechgeschwindigkeit. Die nonverbale Kommunikation wird vom Unterbewussten gesteuert und ist viel schneller als das gesprochene Wort. Die eigene Präsentation ist am optimalsten, wenn man authentisch rüberkommt, d. h. wenn die äussere Erscheinung mit dem, was man sagen und vermitteln will, übereinstimmt und man dadurch Kompetenz ausstrahlt.
Die richtigen Worte finden
Wenn es um den verbalen Aspekt der Kommunikation geht, ist es wichtig, eine Sprache zu finden, die den anderen auch erreicht. So wenig, wie es Sinn macht, mit jemandem Deutsch reden zu wollen, der die Sprache nicht versteht, macht es z. B. wenig Sinn, im vollen Bewusstsein der eigenen Kompetenz laufend Fachbegriffe zu verwenden, die den anderen nur verwirren.
Statt den potenziellen Kunden mit der eigenen Begeisterung für das Produkt zuzutexten, ist es sinnvoller, sich nur mit wenigen Worten vorzustellen, und dann den Kunden zu fragen, was er will. Dadurch geben Sie dem Kunden das Gefühl, dass es um ihn und sein Wohlbefinden geht, dass für ihn das beste Produkt ausgewählt werden soll. Andernfalls entsteht sehr schnell der Eindruck, Sie seien nicht am Kunden, sondern nur an seinem Geld interessiert. Hören Sie dem potenziellen Kunden aufmerksam zu. Signalisieren Sie ihm, dass es für Sie wichtig ist, zu erfahren, was er braucht und was für ihn wichtig ist. Das hat den Vorteil, dass Sie dadurch Informationen bekommen können, die für Ihr weiteres Geschäft von Bedeutung sein können.
Selbst wenn der Kunde trotz einer gelungenen Präsentation nicht kauft, haben Sie jedoch eine große Chance, dass er Sie weiterempfiehlt.
Susanne Ehrenspeck
Trainerin für Kommunikation und Konfliktbearbeitung
Quelle: Network Karriere
Informationen zu Gesundheit, Nahrungsergänzung, Diät, Kosmetik und Pflege, Network-Marketing, Selbständigkeit im Nebenberuf.
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Samstag, 7. Mai 2011
Freitag, 6. Mai 2011
Network Marketing, was ist es wirklich und was nicht
Teil 5: Empfehlungen
Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, im Network Marketing tätig zu werden, dann sollten Sie folgendes beachten:Markterfahrung
Laufend werden neue Network Marketing Firmen gegründet und oft schon Monate vorher mit viel Tam Tam angekündigt. Meist verschwinden diese Firmen aber innerhalb kurzer Zeit wieder vom Markt. Das stellt für die Partner dieser Firmen ein grosses Risiko dar, denn damit geht auch deren Geschäft verloren. Suchen Sie sich eine Firma, die sich sicher am Markt etabliert hat und über Jahre Erfolge vorweisen kann.
Kostenlose und unverbindliche Informationen
Besuchen Sie Firmenveranstaltungen nur, wenn Sie kostenlos sind. Seriöse Firmen bieten kostenlose Informationsveranstaltungen an. Beurteilen Sie selbst, ob es sich wirklich um seriöse Information handelt. Lassen Sie sich nicht drängen, in ein Geschäft einzusteigen, von dem Sie nicht überzeugt sind. Stellen Sie Fragen und achten Sie darauf, ob man Ihre Fragen ausführlich beantwortet oder eher ausweicht.
Kostengünstiger Einstieg
Die Mindestinvestition für den Einstieg sollte zwischen 100,- und 200,- Franken liegen, nicht höher. Sie sollten für dieses Geld auch einen Gegenwert in Produkten erhalten. Registrierungsgebühren (Kopfgeld) sind unseriös.
Keinerlei Abnahmeverpflichtungen
Achten Sie genau darauf, ob Sie sich verpflichten, regelmässig einzukaufen. Wenn ja, lassen Sie die Finger davon. Seriöse Firmen mit guten Produkten haben keine Abnahmeverpflichtungen nötig.
Klar erkennbare Produktvorteile
Die Produkte sollten sich von denen anderer Firmen abheben, z.B. durch besonders hohe Qualität, Innovation oder sonstige Alleinstellungsmerkmale. Je einzigartiger ein Produkt, umso einfacher lässt es sich verkaufen.
Günstiger Preis
Die Produkte sollten preislich deutlich günstiger sein, als qualitativ vergleichbare Produkte im Einzelhandel. Über den Preisvorteil lässt sich ein Produkt ebenfalls sehr gut verkaufen.
Verbrauchsprodukte des täglichen Bedarfs
Wenn ein gutes Produkt leer wird, dann will man es erneut kaufen. Eine Versicherung kann noch so gut sein, sie wird nicht leer. Damit hat der Kunde keinen Grund, erneut eine Versicherung abzuschliessen. Ähnlich sieht es z.B. mit Produkten wie Tupperware aus. Es handelt sich dabei um sehr gute Produkte. Aber wer sich einmal mit diesen Produkten eingedeckt hat, der kauft nicht so schnell wieder. Anders sieht es aus mit Produkten des täglichen Bedarfs wie Kosmetika, Pflegeprodukte, Düfte, Nahrungsergänzung, Diätprodukte und ähnlichem. Wenn das Produkt qualitativ und preislich überzeugt, dann will der Kunde erneut kaufen, sobald es leer ist. Diese Produkte wecken selbst den Bedarf. Damit kann man sich sehr leicht eine Stammkundschaft aufbauen. Stammkunden lassen sich auch sehr leicht als Partner vermitteln, da sie dann ja noch einmal einen erheblichen Preisvorteil haben. Somit lässt sich durch den Verkauf dieser Produkte auch gut Strukturaufbau betreiben.
Fairer Marketingplan
Versuchen Sie, die Marketingpläne der Firmen, die Sie interessieren, zu vergleichen. Bei seriösen Firmen wird man sich Zeit nehmen, Ihnen den Marketingplan genau zu erklären. Achten Sie sowohl auf die Handelsspanne als auch auf das Bonussystem. Die Handelsspanne sollte nicht unter 30% liegen. Achten Sie darauf, ob Sie zuerst einen Mindestumsatz machen müssen, bevor Sie selbst neue Partner werben müssen. Diese unnötige Hürde verzögert Ihren geschäftlichen Erfolg und macht es ausserdem schwer, weitere Personen von Ihrem Geschäft zu überzeugen. Diese Art des Mindestumsatzes dient nur der Umsatzsteigerung ihres Vermittlers und der Firma, für Sie ist sie ein Hindernis.
Ausbildung
Eine gute Ausbildung ist sehr wichtig. Sie sollte sowohl umfangreiche Produktschulungen als auch Schulungen zum Strukturaufbau enthalten und vor allem kostenlos sein. Ein seriöser Vermittler will nicht an Ihrer Ausbildung verdienen, sondern Ihnen ehrlich helfen, erfolgreich zu werden, denn dann verdient er über das Bonussystem mit. Ausbildungskosten würden Ihren Geschäftseinstieg nur unnötig verteuern und damit die Vorteile des Network Marketing teilweise wieder zunichte machen.
Die Ausbildung sollte in Ihrer Nähe sein, d.h. innerhalb einer Stunde Fahrtzeit. Nur so haben Sie auch die Chance, neue Partner zur Ausbildung zu bewegen. Weiterführende Ausbildungen nach den ersten Erfolgen dürfen dann auch weiter entfernt sein.
Dass ein Teil der Ausbildung verpflichtend ist für den Strukturaufbau ist üblich. Solange diese Ausbildung kostenlos ist, ist das auch seriös. Damit garantiert das Network Unternehmen, dass nur Partner für die Firma und deren Produkte werben, die auch ein Minimum an Ausbildung genossen haben.
Incentives
Gute Network Firmen bieten neben der Handelsspanne und dem Bonussystem eine weitere Einkommensmöglichkeit, die sogenannten Incentives. Dabei handelt es sich um zusätzliche Vergünstigungen bei Erreichen bestimmter Qualifikationen, z.B. einen kostenlosen Firmenwagen, Reisen, Gutscheine usw. Lassen Sie sich ausführlich über die Incentives der Firmen interessieren. Welche Firmenwagen werden angeboten, welche Qualifikationen sind dafür notwendig, wie schnell kann man diese erreichen, welche weiteren Wettbewerbe werden angeboten usw.
Die Entscheidung
Die Entscheidung kann Ihnen niemand abnehmen. Vergleichen Sie, wägen Sie sorgfältig ab. Wenn Sie eine passende Firma gefunden haben, dann überwinden Sie Ihre Ängste und versuchen Sie es. Sie haben nichts zu verlieren. Wenn Sie sich an unsere Ratschläge gehalten haben, dann haben Sie eine Firma ausgesucht mit guten und günstigen Produkten des täglichen Bedarfs, mit geringen Einstiegskosten und keinerlei Verpflichtungen. Oder anders ausgedrückt: Sie haben nichts anderes getan, als Produkte, die Sie sowieso benötigen, günstiger einzukaufen. Das schlimmste, was Ihnen passieren kann, wenn es nicht funktioniert, ist, dass Sie genau so dastehen, wie vorher.
Natürlich werden nicht alle Menschen im Network Marketing reich. Viele aber schaffen es, die anderswo diese Chance nicht gehabt hätten. Andere erreichen ein respektables Zusatzeinkommen von einigen Hundert oder sogar einigen Tausend Franken.
Wenn Sie es aber nicht versuchen, dann werden Sie nie erfahren, ob Sie es geschafft hätten.
Sie suchen eine Firma, die alle Anforderungen herovrragend erfüllt?
Dann melden Sie sich bei uns: info@lr-laperla.ch
Wir informieren Sie gerne ausführlich und unverbindlich.
Network Marketing Zitat
"Keiner hat mehr Lust auf Warenhäuser. Und Network Marketing bietet die Lösung"
Faith Popcorn, Zukunftsforscherin, Autorin von "The Popcorn Report"
"Die Vision von Wohlstand und Unabhängigkeit veranlasst Geschäftsleute, im Network Marketing zu starten."
The Wall Street Journal. Schlagzeile vom 23. Juni 1995
Faith Popcorn, Zukunftsforscherin, Autorin von "The Popcorn Report"
"Die Vision von Wohlstand und Unabhängigkeit veranlasst Geschäftsleute, im Network Marketing zu starten."
The Wall Street Journal. Schlagzeile vom 23. Juni 1995
Network Marketing, was ist es wirklich und was nicht
Teil 4 - Wie funktioniert Network Marketing?
Beim Network Marketing kann man direkt am Anfang schwerwiegende Fehler machen, und sich so gute Kontakte "verbrennen", mangels Erfolg hören viele dann auch schnell wieder auf. Dabei ist Network Marketing eine simple Angelegenheit, wenn man ein paar Grundregeln beachtet.Viele meinen, dass sie jedem die Produkte oder die Geschäftsmöglichkeit mit Nachdruck aufquatschen sollen, denn genau das verstehen sie unter verkaufen. Aber genau das ist ein großer Fehler!
informieren, nicht verkaufen
Beim Network Marketing bietet man an und informiert. Es darf nie der Eindruck entstehen, dass man einen Kauf / Geschäftseinstieg erwartet. Man sollte vorher explizit darauf hinweisen, dass man Informationen gibt, wenn dann Interesse besteht ist es OK, wenn nicht, auch OK.
Wenn man von vornherein weiss, dass es nur um Informationen geht, und nichts weiter erwartet wird, ist man viel entspannter und kann die Informationen auch besser aufnehmen. Sonst spukt immer der Gedanke im Hinterkopf, dass man gleich kaufen soll.
Jemand der informiert wurde, aber momentan kein Interesse hatte, und sich nicht unter Druck gesetzt fühlt, meldet sich ggf. später nochmal und wird dann Kunde oder Vertriebspartner. Wenn der Eindruck entstand, dass man etwas erwartet hatte, wird auch später nichts daraus.
Auch muss bedacht werden, dass jemand den man überredet hat Vertriebspartner zu werden, nur in den seltensten Fällen auch aktiv wird, ohne dass man ihn antreiben muss. Es ist also wichtig, dass man Vertriebspartner findet, die von sich aus wollen!
effektives filtern
Network Marketing ist ein Filtern, bis diejenigen übrigbleiben, die Produkte kaufen oder selber einsteigen möchten. Jede Aktion ist ein Filter, wenn man z.B. eine Kleinanzeige schaltet, wird diese von sehr vielen gelesen, aber nur ein Bruchteil von denen meldet sich auch. Selbst wenn man mit jemanden zusammensitzt und ihn informiert, wird so ausgefiltert, wer hat Interesse und wer nicht.
Es gibt starke und schwache Filter, je stärker er ist, umso weniger kommen durch, aber diejenigen die durchkommen sind schon besser vorgefiltert. Die Anzahl derjenigen die dann auch Kunde oder Vertriebspartner werden sind bei einem starken Filter wesentlich höher. Aber bei einem starken Filter besteht auch immer die Gefahr, dass auch Personen herausfallen, die eigentlich doch geeignet sind.
Wenn jemand droht ausgefiltert zu werden, sollte man nicht anfangen den Filter zu ändern um ihn durchkommen zu lassen. Beispiel: Man schaltet eine Kleinanzeige. Am Telefon sagt man jedem, dass man erstmal die Interessenten von den Neugierigen trennen muss, und so alle zu einem persönlichen Gespräch einläd. Wenn der Anrufer dann sagt, dass er doch nicht zu einem Treffen kommt solange er nicht weiss um was es geht, antwortet man freundlich aber bestimmt, dass man nicht die Zeit hat es jedem neugierigen Anrufer am Telefon zu erklären, und wenn er doch bereit ist, einem Treffen zuzustimmen, kann er sich ja nochmal melden. Jemand der nur neugierig war, wird so effektiv aussortiert.
Wenn man am Telefon aber doch noch anfängt zu erklären, funktioniert der Filter nicht mehr, es besteht sogar die Gefahr, dass man ernsthafte Interessenten durch unvollständige Informationen abschreckt. Zudem verschwendet man eine Menge Zeit mit Neugierigen, die eh nie als Kunde oder Vertriebspartner in Frage kamen.
Auch dieser Blog ist ein Filter, es wird viel Informationen über Network Marketing gegeben. So kann sich jeder selber ein Bild über Network Marketing machen. Und so kann man bei jeder Anfrage über diesen Blog davon ausgehen, dass wirkliches Interesse an Network Marketing vorhanden ist. Wenn dann die Produkte und der Marketingplan der Partnerfirma auch noch zusagen, wird aus einer Anfrage schnell ein Vertriebspartner.
Wenn Sie sich jetzt für sich entschieden haben, dass Network Marketing für Sie in Frage kommt, und ein wirklich empfehlenwertes Network Marketing kennenlernen möchten, füllen Sie einfach dieses Kontaktformular aus oder schicken Sie uns ein Email. Es wird sich dann jemand mit Ihnen in Verbindung setzen und Ihre Fragen beantworten.
Network Marketing Zitat
"Tatsächlich realisieren Tausende von Menschen ein Jahreseinkommen von mehr als 100.000 Dollar."
Entrepreneur Magazin, September 1995
Entrepreneur Magazin, September 1995
Teil 5: Network Marketing Empfehlungen
Quelle: http://infoanfrage.de
Mittwoch, 4. Mai 2011
Network Marketing, was ist es wirklich und was nicht
Teil 3 - Was ist Network Marketing nicht
Da viele Menschen den Unterschied zwischen seriösem Network Marketing und anderen, teilweise verbotenen, Systemen nicht kennen, wird oft alles in einen Topf geworfen. Wenn man es aber unterscheiden kann, hat man gegenüber vielen anderen einen entscheidenden Vorteil. Man kann erkennen ob eine angebotene Chance wirklich eine ist, oder ob man sich damit eher die Finger verbrennt.Network Marketing wird oft mit einem Schneeballsystem oder Pyramidensystem verwechselt. Teilweise werden solche Systeme aber auch fälschlicherweise als Network Marketing angeboten. Die Unterschiede kann man aber leicht erkennen.
Schneeballsystem
Bei einem Schneeballsystem zahlt man eine bestimmte Summe um teilnehmen zu können. Ausser der Teilnahme an diesem System gibt es keine weitere Gegenleistung für das Geld. Die einzige Möglichkeit etwas zu "verdienen" besteht in dem Anwerben weiterer Teilnehmer. Die Teilnahmebeiträge werden an andere Mitspieler ausgezahlt, dies bezeichnet man als sogenanntes Kopfgeld. Kopfgeld ist den meisten Ländern verboten! Auch kommt es vor, dass im Grunde wertlose Produkte sehr teuer verkauft werden, um es wie ein Network Marketing aussehen zu lassen. Dies hat Network Marketing allgemein natürlich ein negatives Image aufgedrückt.
In einem seriösen Network Marketing gibt es Produkte, die ihr Geld auch wert sind. Man kann durch reinen Produktverkauf etwas verdienen, muss also nicht unbedingt eine Struktur aufbauen. Ein Bonus wird nur auf Produktumsätze bezahlt, nicht auf Verwaltungsgebühren etc.
Wenn man auf diese 3 Punkte achtet, kann man ein Schneeballsystem schnell erkennen. Im Zweifelsfall sollte man gezielt diese Kriterien abfragen, dann merkt man schnell ob man konkrete Antworten bekommt, oder ob etwas schöngeredet wird.
Pyramidensystem
Unter einem Pyramidensystem versteht man eine Struktur, bei der man mehr verdient je höher man in ihr steht. Jeder verdient an denen unter sich mit, bis nach ganz unten. Viele lehnen es ab, dass andere an der eigenen Leistung mitverdienen. Kurioserweise arbeiten diese Menschen dann meist in einer Pyramidenstruktur ohne dass es ihnen wirklich bewusst ist.
Jede hirachische Struktur ist pyramidenförmig aufgebaut, z.B. eine Firma. Der Chef profitiert von der Leistung jedes seiner Angestellten/Arbeiters, und es gibt meist ein paar Verwaltungs-Ebenen zwischen dem Chef und den Arbeitern. Wenn man sich ein mal genau umschaut, wird man in allen Bereichen des Lebens solche pyramidenförmige Strukturen erkennen, bei der eine oder wenige Personen oben stehen und das Sagen haben.
Wenn man sich die Vertriebsstruktur unter einer Firma im Network Marketing anschaut, sieht es auf den ersten Blick auch wie eine Pyramide aus, aber im Gegensatz zu einem Pyramidensystem ist der Verdienst in keinster Weise davon abhängig, wie hoch man in dieser Pyramide steht. Auch verdient derjenige, der direkt unter der Partnerfirma steht, nicht unbedingt an jedem mit, der unter ihm steht. Wie tief ein Bonus gezahlt wird ist meistens beschränkt.
Wichtig für den Bonus ist, welche Position man selber im Marketingplan erreicht hat, und da gibt es keinerlei Beschränkungen bei der Anzahl der Vertriebspartner die eine bestimmte Position erreichen können. So kann man natürlich auch mehr verdienen als diejenigen die zwischen der Partnerfirma und einem selber stehen.
Ein Vertriebspartner der direkt unter der Firma steht, hat sogar ein paar Nachteile. Er steht nämlich alleine da, es gibt niemanden der ihm beim Aufbau hilft. Wenn jetzt zwischen der Partnerfirma und der eigenen Position schon viele Vertriebspartner sind, hat man viele, die eine Unterstützung anbieten.
Also die beiden Unterschiede zwischen einem Pyramidensystem und Network Marketing sind, dass das eigene Einkommen nicht von der Entfernung zur Partnerfirma abhängig ist, und dass man im Network Marketing nicht zwingend unendlich in die Tiefe der Struktur mitverdient.
Network Marketing Zitat
"Im Gegensatz zu einem Job ist das Network Marketing Geschäft explizit gegründet auf Charakter und den Werten des freien Unternehmertums."
Nicole Woolsey Biggart, Professor USC Davis
Teil 4: Wie funktioniert Network Marketing?
Quelle: http://infoanfrage.de
Dienstag, 3. Mai 2011
Network Marketing, was ist es wirklich und was nicht
Teil 2 - Was ist Network Marketing
Beim Network Marketing eröffnet man im Grunde ein eigenes Geschäft mit einer minimalen Investition. Je nach Partnerfirma liegt diese Investition zwischen wenigen Franken und einem 4 stelligen Betrag. Diese Kosten sind nur ein Bruchteil der Kosten für ein Geschäft im üblichen Sinne, ermöglichen also einen einfachen, risikoarmen Schritt in die Selbstständigkeit.Man bezeichnet Network Marketing auch als Empfehlungsmarketing, da die Produkte von Mensch zu Mensch weiterempfohlen werden. Es werden keine teuren Werbekampagnen durchgeführt, wie es für handelsübliche Produkte der Fall ist.
Jeder Verbraucher weiss, dass die Kosten für Werbung im Preis der handelsüblichen Produkte enthalten sind. Auch Kosten wie Miete für Geschäfträume, Lagerhaltung, Personalkosten etc. entfallen im Network Marketing. Diese Ersparnis wird zum Teil an die Kunden weitergegeben und zum anderen Teil als Bonus ausgezahlt.
Da wir gerade von Bonus reden: Es gibt 2 Arten des Verdienstes, die Einzelhandelsspanne für Produktverkauf, und den Bonus für den Strukturaufbau. Strukturaufbau ist, anderen Menschen zu zeigen und ihnen dabei zu helfen selber ein "eigenes Geschäft" zu eröffnen. Der Bonus wird dann auf die Produktumsätze der Struktur ausbezahlt.
Einzelhandelsspanne
Als Vertriebspartner bezieht man die Produkte von der Partnerfirma zum Einkaufspreis, und darf diese dann mit einem Aufschlag, der Einzelhandelsspanne, weiterverkaufen. Diese Einzelhandelsspanne kann zwischen 20 und 50 % liegen.
Natürlich kann man die Produkte für den Eigenbedarf so auch zum Einkaufspreis beziehen. Viele steigen alleine aus diesem Grund, die Ersparnis der Einzelhandelsspanne, ins Network Marketing ein, und verkaufen keine Produkte, verdienen aber am Strukturaufbau.
Einige Network Marketing Systeme sind eher auf Produktverkauf ausgelegt, andere eher auf Strukturaufbau. So wird ein Kunde, der die Einzelhandelsspanne sparen möchte, wohl kaum Vertriebspartner werden, wenn er dazu einen 4 stelligen Betrag investieren muss. Wenn aber der Geschäftseinstieg nur wenige Franken kostet wird fast jeder Kunde ein Vertriebspartner, alleine um zu sparen.
Strukturaufbau
Neben den Produkten empfiehlt man auch die Verdienstmöglichkeit durch Network Marketing weiter, und baut sich so im Laufe der Zeit eine Struktur auf, an deren Umsätzen man mitverdient. Der jeweilige Marketingplan regelt dann wie dieser Bonus berechnet wird.
Auf die Marketingpläne sollte man immer achten, wenn man sich ein Network Marketing anschaut. Einige verlangen immer mehr Umsätze/Zeitaufwand von den Vertriebspartnern um einen Bonus zu erhalten. Andere ermöglichen es, nach wenigen Jahren nebenberuflichen Strukturaufbau, davon leben zu können, ohne weiter großartig etwas zu tun.
![]() | Nun schauen wir uns mal an wie eine solche Struktur aussehen kann. Die Grafik zeigt eine Struktur, in der jeder Vertriebspartner 5 weiteren Vertriebspartnern das Geschäft erklärte und ihnen half sich auch so etwas dazuzuverdienen. Wenn man jetzt mal von einem Marketingplan ausgeht, der für 4 Ebenen jeweils 8% Bonus auszahlt, und jeder Vertriebspartner 100 Fr. Umsatz hat, würde man hier einen Bonus von 6.240 Fr. erhalten. Für die 5. Ebene erhält man bei diesem Beispiel dann keinen Bonus mehr. |
Teamwork
Network Marketing ist auch Teamwork. Jeder unterstützt seine Strukur so wie er kann. Es werden Präsentationen angeboten die man mitnutzen kann, und auch Schulungen durchgeführt. Teilweise werden Tools wie Webseiten, Newsletter und/oder Downloadbereiche angeboten.Dies ist ja auch verständlich, denn je erfolgreicher die eigene Struktur ist, umso erfolgreicher ist man selber. Vertriebspartner in der Strukur können mehr verdienen als man selber, aber dennoch entsteht dadurch kein Konkurrenzkampf, denn jeder hat gerne solche Topverdiener in der Struktur, da man an denen ja auch mitverdient.
So wird also jeder bei seiner Karriere im Network Marketing optimal unterstützt, jeder kann die höchsten Positionen im Marketingplan erreichen. Dagegen sind Führungsposten in einer Firma zahlenmäßig limitiert, wenn jemand befördert werden will, muss ein anderer einen Posten freimachen, oft nicht freiwillig.
Network Marketing ist ein konstruktives Miteinander, kein nervenaufreibender Kampf um irgendwelche Positionen und Gehaltserhöhungen.
Produkte
Die Produkte spielen im Network Marketing eine wichtige Rolle, sie müssen ihr Geld wert sein. Man selber muss sich also überlegen, ob es für diese Produkte auch einen Markt gibt und ob man selber diese Produkte nutzen würde. Es muss also möglich sein, diese Produkte auch zu verkaufen!Das bedeutet allerdings nicht, dass man Produkte verkaufen muss. Man kann sich auch auf den Strukturaufbau konzentrieren, aber es muss immer Kunden geben, die die Produkte freiwillig erwerben. Es ist natürlich vollkommen ok, wenn diese Kunden auch Vertriebspartner werden, z.B. um die Einzelhandelsspanne zu sparen.
Bei den Produkten unterscheidet man auch zwischen Verbrauchsprodukten und Produkten die einmalig angeschafft werden. Mit Verbrauchsprodukten ist es einfacher; ein Kunde ist eher bereits sie auszuprobieren und wenn sie ihm dann gefallen, hat man einen Stammkunden, oder ggf. sogar einen neuen Vertriebspartner in der Struktur.
Besonders einfach ist es mit Verbrauchsprodukten des täglichen Bedarfs, wenn diese einen klaren Vorteil gegenüber den handelsüblichen Produkten besitzen und preislich vergleichbar oder sogar günstiger sind. Wer nutzt nicht gerne bessere Produkte, wenn ihm dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen oder er sogar noch sparen kann?
Bedenklich ist es aber, wenn es ein Zwangsabo für Produkte gibt, da sich so bei den Vertriebspartnern ggf. Produkte ansammeln, die er nicht verkaufen/verbrauchen kann/möchte. So haben schon viele Vertriebspartner eine Menge Geld verloren, und sind verständlicherweise frustriert ausgestiegen.
Fazit
Mit der richtigen Partnerfirma kann Network Marketing eine lohnende Sache sein. Mit der falschen Partnerfirma zahlt man schnell drauf. Keine noch so rosigen Verdienstmöglichkeiten sollten dazu verleiten ein Network Marketing zu betreiben, in dem man selber nicht zu den Produkten stehen kann. Man kann schließlich nur ein Produkt wirklich weiterempfehlen, wenn man selbst dazu steht, ansonsten verliert man schnell seine Glaubwürdigkeit.
Network Marketing Zitat
"Network Marketing ist eine der dynamischten Vertriebsformen überhaupt... rasantes um nicht zu sagen explosionsartiges Wachstum."
Prof. Dr. Michael M. Zacharias, Fachhochschule Worms
Teil 3: Was ist Network Marketing nicht?
Quelle: http://infoanfrage.de
Network Marketing, was ist es wirklich und was nicht
Teil 1 - Network Marketing
Heutzutage hört oder liest man ja immer mal wieder etwas über Network Marketing oder Multi-Level-Marketing (MLM). Die einen sagen, dass es eine optimale Verdienstmöglichkeit für jedermann ist, andere behaupten, dass es nicht funktioniert, wieder andere reden von einem Schneeballsystem. Aber wer hat denn nun recht?Jede Firma im Network Marketing hat eigene Marketingpläne, Regeln und Produkte, und so muss man jede Firma auch einzeln betrachten. Mit so mancher Firma sollte man besser nicht zusammenarbeiten, andere wiederum kann man guten Gewissens weiterempfehlen.
Zudem gibt es auch noch einige Systeme im Umlauf, die sich zuunrecht als Network Marketing bezeichnen, sich dann aber bei näherer Betrachtung als verbotenes Schneeballsystem entpuppen.
Dieser Artikel informiert über die Unterschiede zwischen seriösem Network Marketing und illegalem Schneeballsystem, und weist auch noch auf ein paar Punkte hin, die man bei der Beurteilung eines Network Marketings beachten sollte.
das funktioniert nicht.... ???
Network Marketing ist eine Tätigkeit auf selbstständiger Basis. Das ist Segen und Fluch zugleich. Man ist sein eigener Chef, hat dadurch ein paar Vorteile, muss sich aber auch selbst dazu motivieren etwas zu tun. Es sagt einem eben niemand, was man wann zu tun hat.
Bei den meisten Menschen die im Network Marketing versagt haben, hapert es gerade an der Eigenmotivation. Es werden erfolglos 3 oder 4 Personen angesprochen, und dann hört man wieder auf.... Schuld ist dann natürlich das System... oder einer der angesprochenen weist, ohne die Unterschiede selber genau zu kennen, auf ein Schneeballsystem hin...
Wenn man sich für Network Marketing entscheidet, sollte man die Sache schon ernst nehmen, lernen wie man es macht und vor allem durchhalten, auch wenn der Weg zum Erfolg mal steinig wird. Man sagt der einzige wirkliche Fehler, den man im Network Marrketing machen kann, ist zu früh wieder aufzuhören.
Schnell Reich System ???
Also ein Schnell Reich System ist Network Marketing nun wirklich nicht! Gut, es gibt immer wieder Menschen im Network Marketing, die sich innerhalb weniger Wochen einen 5 stelligen Monatsbonus erarbeiten. Das sind dann meist Menschen, die bereits vorher bei einer anderen Network Marketingfirma tätig waren, also bereits gelernt haben wie das Geschäft funktioniert. In der Regel bringen sie auch noch zusätzliche Strukturen mit.
Ein Normalsterblicher, der zum ersten Mal mit Network Marketing in Kontakt kommt, muss also erst lernen wie es funktioniert, und durchhalten. Dann hat er eine wirklich reellee Chance sich so eine Existenz bzw. einen guten Nebenverdienst aufzubauen!
Network Marketing Zitat
"Die Menschen benötigen Network Marketing... Es ist der beste Weg im Einzelhandel, Menschen über Produkte und Dienstleistungen zu informieren, die deren Leben verbessern und die sie noch nicht kannten. Das genau ist es, worum es im Network Marketing geht."
Paul Zane Pfitzer; Wirtschaftsexperte und Berater der US Präsidenten Reagen und Bush
Teil 2: Was ist Network Marketing?
Quelle: http://infoanfrage.de
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